Liberale Gedanken

Voltaire (1694-1778)
„Ihre Meinung ist genau das Gegenteil der meinigen, aber ich werde mein Leben daran setzen, dass Sie sie sagen dürfen.“

Adam Smith (1723-1790)
„Je freier und umfassender der Wettbewerb ist, umso mehr Vorteile hat die Öffentlichkeit.“

Immanuel Kant (1724-1804)
„Niemand kann mich zwingen auf seine Art glücklich zu sein, sondern ein jeder darf seine Glückseligkeit auf dem Wege suchen, der ihm selbst gut dünkt (…), wenn er nur der Freiheit anderer (…) nicht Abbruch tut.“

Johann Wolfgang Goethe (1749-1832)
„Der wahre Liberale sucht mit den Mitteln, die ihm zu Gebote stehen, soviel Gutes zu bewirken, als er nur immer kann; aber er hütet sich, die oft vermeidlichen Mängel sogleich mit Feuer und Schwert vertilgen zu wollen.“

Friedrich Naumann (1860-1919)
„Das erste darum, was wir tun können, um an der allgemeinen Freiheit mitzuhelfen, ist, dass wir selber frei zu werden suchen, soviel uns immer möglich ist.“

Theodor Heuss (1894-1963)
„Wir wollen bei uns die Menschen sammeln, die nicht etwas werden wollen, sondern die etwas sein wollen, nämlich sie selbst, Menschen eigenen Wuchses und eigener Verantwortung.“

Thomas Dehler (1897-1967)
„Wir wissen: Es gibt nur unseren, den liberalen Staat, es gibt nur unser, das liberale Recht, es gibt nur unsere, die liberale Wirtschaft, und nur in unserem, dem liberalen Geiste wird Europa und die Welt sich ordnen lassen.“

Karl-Hermann Flach (1929-1973)
„Freiheit bedeutet für uns nicht Disziplinlosigkeit, sondern Pflicht. Liberal sein heißt nicht herrschen, sondern der Freiheit dienen.“

Werner Maihofer (1918-2009)
„Absolute Sicherheit heißt absolute Unfreiheit. Absolute Freiheit heißt absolute Unsicherheit. Die liberale Position: die richtige Mitte. Und im Konflikte zwischen Sicherheit und Freiheit: in dubio pro liberate – im Zweifel für die Freiheit.“